Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Mieterstrom, GGV und Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser
Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und GGV?
Beim Mieterstrom übernimmt der Betreiber die Vollversorgung der teilnehmenden Mieter. Bei GGV wird nur der Solarstrom vom Dach geliefert, der Rest kommt vom bisherigen Anbieter. GGV hat weniger Aufwand, Mieterstrom ermöglicht den Mieterstromzuschlag.
Müssen alle Mieter teilnehmen?
Nein, die Teilnahme ist freiwillig. Mieter können selbst entscheiden, ob sie den Solarstrom beziehen möchten.
Was passiert bei Mieterwechsel?
Bei einem Mieterwechsel kann der neue Mieter frei entscheiden, ob er am Mieterstrom- oder GGV-Modell teilnehmen möchte. Wir kümmern uns um die administrative Abwicklung und informieren neue Mieter über die Vorteile.
Wie lange dauert ein Projekt von Anfrage bis Inbetriebnahme?
Die Projektdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab (Objektgröße, Dachzustand, Genehmigungen). Typischerweise dauert es von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme 4-8 Monate. Wir erstellen Ihnen einen konkreten Zeitplan nach der Objektanalyse.
Brauche ich einen Speicher?
Ein Batteriespeicher ist nicht zwingend erforderlich, kann aber die Wirtschaftlichkeit verbessern, wenn viel Strom außerhalb der Sonnenstunden verbraucht wird. Wir analysieren Ihren Lastgang und empfehlen, ob sich ein Speicher lohnt.
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Die Kosten hängen von der Anlagengröße und dem gewählten Modell ab. Wir bieten verschiedene Finanzierungsmodelle an: Kauf, Pacht oder Contracting. Bei einer individuellen Wirtschaftlichkeitsberechnung zeigen wir Ihnen alle Kosten und Erträge transparent auf.
Was ist, wenn das Dach saniert werden muss?
Wenn eine Dachsanierung in den nächsten Jahren ansteht, sollte diese idealerweise vor der PV-Installation durchgeführt werden. Alternativ können wir die PV-Anlage so planen, dass sie bei einer späteren Sanierung unkompliziert abgebaut und wieder montiert werden kann.
Wie wird die Wirtschaftlichkeit berechnet?
Wir berechnen die Wirtschaftlichkeit anhand von Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauchsprofil der Mieter, Investitionskosten, Fördermöglichkeiten und prognostizierten Erträgen. Sie erhalten eine detaillierte Kalkulation mit verschiedenen Szenarien.
Was ist der Mieterstromzuschlag?
Der Mieterstromzuschlag ist eine staatliche Förderung nach dem EEG für Mieterstrom-Modelle. Die Höhe hängt von der Anlagengröße ab und wird zusätzlich zur EEG-Vergütung für eingespeisten Strom gezahlt.
Welche Pflichten habe ich als Vermieter?
Bei Beauftragung von ICMW ENERGY übernehmen wir alle energiewirtschaftlichen Pflichten für Sie: Anmeldungen beim Netzbetreiber, Messstellenbetrieb, Abrechnung mit Mietern, Meldungen an Behörden. Sie bleiben Eigentümer der Anlage, müssen sich aber um nichts kümmern.
Kann ich die PV-Anlage auch selbst betreiben?
Ja, das ist möglich. Allerdings erfordert der Eigenbetrieb fundierte Kenntnisse im Energierecht, Messstellenbetrieb und in der Abrechnung. Wir empfehlen unseren Full-Service, bei dem wir alle operativen Aufgaben übernehmen.
Was passiert bei technischen Problemen?
Wir bieten ein umfassendes Monitoring und Wartungskonzept. Bei technischen Störungen werden wir automatisch benachrichtigt und kümmern uns um die Behebung. Sie haben einen festen Ansprechpartner für alle Fragen.
Ist mein Dach geeignet?
Die meisten Dächer sind grundsätzlich geeignet. Entscheidend sind Größe, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik. Mit unserem kostenlosen Dachpotenzial-Check analysieren wir Ihr Objekt und geben Ihnen eine klare Einschätzung.
Welche Förderungen gibt es?
Es gibt verschiedene Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Dazu gehören KfW-Kredite, regionale Zuschüsse, der Mieterstromzuschlag und steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten. Wir prüfen alle Optionen und unterstützen bei der Antragstellung.
Wie umweltfreundlich ist Mieterstrom?
Sehr umweltfreundlich! Der Solarstrom wird lokal erzeugt und verbraucht, wodurch Übertragungsverluste minimiert werden. Pro kWp installierter Leistung werden jährlich etwa 600 kg CO₂ eingespart. Bei einer 30 kWp-Anlage sind das rund 18 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Kontaktieren Sie uns – wir beantworten gerne alle Ihre Fragen persönlich.